„ADHS in der Beziehung“ ist ein Info-Guide aus der Paartherapie-Praxis. Er macht sichtbar, was unter wiederkehrenden Konflikten liegt, und zeigt euch einen fairen Umgang mit euren unterschiedlichen Voraussetzungen.
Was wie Desinteresse, Unzuverlässigkeit oder Boykott aussieht, bekommt eine völlig andere Bedeutung, wenn man versteht, wie ein ADHS-Gehirn funktioniert. Wird ADHS nicht mitgedacht, greifen viele Paare zu Lösungen, die gar nicht funktionieren können.
Exekutivfunktionen, die Lücke zwischen Wissen und Tun, Zeitblindheit, Hyperfokus und die starke Empfindlichkeit gegenüber Kritik (RSD, ein klinisches Konzept, keine offizielle Diagnose). Ihr seht Verhalten neu, ohne zu bewerten.
Warum übliche Lösungen scheitern und welcher Kreislauf euch immer wieder in dieselbe Rollenverteilung zieht. Aus Vorwurf wird Verständnis.
Mit der Lasten-Matrix, gesunden Grenzen und klaren Absprachen handelt ihr gemeinsam aus, wer was trägt, so dass beide damit leben können.
49 Seiten, als sofort abrufbares PDF. Fünf Seiten daraus kannst du dir weiter unten ansehen.
Was passiert im Gehirn und in der Beziehung wirklich, wenn ADHS eine Rolle spielt?
Welche eigenen Muster, Erwartungen und Reaktionen halten eine ungünstige Rollenverteilung in Stand?
Wie verteilt ihr Aufgaben, Verantwortung und Erwartungen so, dass beide damit leben können?
Arbeitet den Guide in eurem Tempo durch, am besten gemeinsam und über mehrere „Sitzungen“. Er steht für sich und ergänzt das Schematherapie-Workbook für Paare gut.
Der Guide ist für Menschen gedacht, in deren Beziehung ADHS eine Rolle spielt. Ob diagnostiziert oder als Verdacht, ob bei dir selbst oder bei deiner Partnerperson, spielt dabei keine Rolle.
Der Guide dient nicht zur Diagnose. Ob ADHS vorliegt, klärt allein eine Diagnostik durch eine Fachperson. Vieles, was nach ADHS aussieht, kann auch etwas anderes sein. Der Guide ersetzt keine Behandlung oder Paartherapie.
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49 Seiten, 11 Kapitel plus Praxis-Anhänge, als PDF.
„Ich bin sehr beeindruckt von dem ADHS-Guide. Hammer! Auch visuell sehr anschaulich, gut strukturiert und nicht überladen.“
Dr. med. Derin Marbin Psychiaterin und Psychotherapeutin in Weiterbildung, Charité · ADHS-Expertin
„Klar, warmherzig und praktisch nutzbar. Ein Guide, der Paaren hilft miteinander anstatt gegeneinander zu arbeiten. Ich bin begeistert.“
Miriam Junge Psychotherapeutin, Coach und Autorin
„Ich finde es richtig toll, das System, die Übersichtlichkeit, die grafischen Elemente… kurzweilig und sehr lesbar.“
Leserin mit Verdacht auf ADHS
Das ist enthalten
49 Seiten · mobil-optimiertes, druckfreundliches PDF · Leseprobe weiter oben
Nein. Es geht um den Umgang miteinander, nicht ums Etikettieren. Vieles passt auch bei einem bloßen Verdacht. Ob ADHS vorliegt, klärt allein eine Diagnostik durch eine Fachperson.
Ja, durchaus. Die Eigenschaften können sich sogar gut ergänzen. Entscheidend sind gegenseitiges Verständnis und Respekt für die jeweiligen Bedürfnisse.
Ja. Bei der Paardynamik schaut der Guide vor allem darauf, dass eine Person stärker in die Manager-Rolle geht. Das kann auch dann so sein, wenn beide ADHS haben. Trifft das bei euch nicht zu, passt dieser Teil weniger gut. Das Verständnis von ADHS und die Tipps und Tricks im Umgang miteinander bleiben aber in jedem Fall hilfreich.
Nein. Er ist eine Begleitung mit praktischem Fokus. Bei anhaltenden Konflikten, in Krisen oder bei starker Erschöpfung ist professionelle Unterstützung sinnvoll, auch wenn ADHS vorliegt.
Nein. Ihr dürft überall einsteigen, wo es euch gerade anspricht. Oft reicht ein Kapitel pro Sitzung. Menschen mit ADHS profitieren von flexibler Struktur: feste Zeiten planen, die nicht streng eingehalten werden müssen.
Ja. Der ADHS-Guide ist absolut gut für sich allein nutzbar und braucht keine Ergänzung. Wer möchte, kann ihn zusätzlich mit „Soulmates ohne Drama“, dem 12-Wochen-Schematherapie-Workbook für Paare, kombinieren, er verbindet sich gut mit dessen Werkzeugen.
Heilpraktikerin für Psychotherapie · Paartherapeutin mit Schwerpunkt Schematherapie
Tina Steckling begleitet in ihrer Praxis in Berlin Menschen dabei, alte Muster zu erkennen und zu verändern. Sie verbindet Schematherapie mit einem informierten Blick auf ADHS und Traumafolgen, ist Host des Psychologie-Podcasts DEEP SHIT TALKS sowie BELTZ-Autorin und klärt auf Instagram unter @soulmatesberlin über Mental-Health-Themen auf.
Versteht einander besser und geht fair mit euren unterschiedlichen Voraussetzungen um.